Das unterschiedliche Aussehen der OberhasliWir zeigen diese Sammlung von Portraits um das Ausmaß unterschiedlicher Gesichtsausdrücke und Musterungen innerhalb der Oberhasli-Rasse zu veranschaulichen. Diese Fotos stellen Herden sowohl in der Schweiz, als auch in Amerika dar. Gesichtszüge mit ausgeprägten Streifen sind möglicherweise am häufigsten vertreten. Durchgehend schwarze Gesichter sind in der Minderheit und meistens werden sie an Ziegenböcken gesehen. Ausschliesslich in den USA können durchgehend schwarze weibliche Ziegen registriert werden und als Zuchtbestand verwendet werden. Die durchgehend schwarze Färbung ist eine nachlassende Charakteristik in den Oberhasli. Züchter in der Schweiz haben schon immer die schwarzen Tiere von ihren Zuchtprogrammen ausgeschlossen. Obwohl einige dieser Tiere Hörner haben, sind diese auf registrierten Ziegen, egal welcher Rasse, in den USA nicht erlaubt, und die meisten modernen Schweizer Züchter finden, daß der Markt für ihren Zuchtbestand größer ist, wenn ihre Tiere enthornt wurden als sie jung waren. Im Gegensatz dazu sind die hier gezeigten Tiere mit deutlich brauner Markierung auf dem Kopf natürlich enthornt (hornlos). Hornlosigkeit ist ein dominanter genetischer Charakterzug in Milchziegen und es war eine der Charakteristiken die von den ursprünglichen Schweizer 'Brienz-Oberhasli'-Züchtern ausgewählt wurde. Weitere charakteristische Gesichtszüge sind ein breiterer Kopf mit tiefer liegendem Kiefer, deutlichere Abformungen um den Augen und tiefer liegende Ohren als in den weiter verbreiteten Gämsen-farbigen Milchziegen in Europa. Nur durch strenges selektives Züchten kam die auffällige Rasse der 'Brienzer-Oberhasli' oder einfacher 'Oberhasli' zur Existenz. OBI Mitglieder werden dazu aufgefordert Fotos zu dieser Bildersammlung beizutragen. Kontaktadresse OBI. |
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